Artists Statement

Gedanken über meine Arbeit – artists statement

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Man kann es drehen und wenden wie man will, meine Kunst dreht sich in großen und kleinen Kreisen um das was an der Nordseeküste oder dem Elbstrand geschieht. An das was geschehen könnte, an das was nie geschehen ist, oder dem wovon die Spökenkieker und die Sagen erzählen könnten.

Im Wechsel der Gezeiten passiert bei jeder Ebbe eine kleine Schöpfungsgeschichte, es entsteht etwas Neues.
 Dann der Gegensatz von tosenden Stürmen und der wogenden Gewalt des Wassers und dann die immer wiederkehrende Stille und Weite über den Watten.

Besonders wenn ich mit „Finn“ meinem Jollenkreuzer über die Watten segele, vor Anker liege oder trocken falle um auf einer Sandbank auszusteigen, inspiriert mich diese Landschaft. Sie bietet mir eine wunderbare Projektionsfläche für Mythen, Geschichten und Phantasien, die durchaus nicht nur maritimer Natur sein müssen.

Ein wenig surreal sind sie allerdings fast immer.

In meinen Bildern bleibt viel Platz für eigene Sichtweisen und Assoziationen der Betrachter.

Ich arbeite überwiegend mit Ölfarben, die mir die vielfältigen Möglichkeiten vom kräftigen, lebendigen Leuchten, bis hin zur fahlen Leblosigkeit der Farbe, die mich gelegentlich auch fasziniert, bieten. 
 Aber auch das zarte und zufällige Aquarell oder der Airbrush mit seinem glatten und stufenlosen Farbübergängen gehören zu den von mir angewandten Techniken.